Öffnungszeiten bis zu den Festtagen

Öffnungszeiten bis zu den Festtagen

Dienstag 22.12.2020 von 16.00 Uhr bis 19.00 Uhr Mittwoch 23.12.2020 von 16.00 Uhr bis 19.00 Uhr Donnerstag 24.12.2020 von 10.00 Uhr bis 16.00 Uhr Degustationen sind leider nicht mehr möglich.

Gesunde Trauben und genussvolle Weihnachten

Gesunde Trauben und genussvolle Weihnachten

Wenn die Tage wieder kürzer werden und die Temperaturen sinken, wird es auch auf den Rebbergen ruhiger. Die Trauben sind geerntet und das Laub ist bereits gefallen – nun müssen die Reben für den Winter vorbereitet werden. Zu den aktuellen Arbeiten gehört zurzeit der Rebschnitt. Beim Vorschneiden wird der obere halbe Meter maschinell zurückgeschnitten. Eingepackt werden die Reben jedoch nicht, denn mit einer Frosthärte von bis zu minus 20-25 Grad können sie problemlos draussen überwintern und sich erholen, ohne Schaden zu nehmen. Das Winzerjahr 2020 An der Prognose des grandiosen Jahrgangs hält Markus Stamm auch nach der Lese noch fest. «Wir hatten eine super Ernte mit gesunden Trauben, die wir spät und deshalb optimal reif ernten konnten. Dank dem Wetterumschwung waren auch nur die sehr frühreifen Sorten, wie Muscaris, von der Wespenplage im August betroffen.» Die speziellen Umstände des Jahres sind auch bei WeinSTAMM spürbar, doch das Team blickt optimistisch auf eine genussvolle Weihnachtszeit mit eigenen Degustations- und Geschenksets, die die Weinverkostung nach Hause in die eigenen vier Wände bringt. Auch der Blick auf das nächste Jahr freut Markus Stamm, denn: Zurzeit werden die letzten Barriques mit Jahrgang 2017 geleert und bereits im Frühling sollen diese in den Verkauf kommen. Man darf also gespannt sein!

Wenn das Essen zum Mahl wird

Wenn das Essen zum Mahl wird

In einem gewöhnlichen Jahr wäre Simone Danzeisen-Fuchs zurzeit oft an Messen zu finden, wo sie die WeinSTAMM-Weine präsentiert und ihr Wissen als Weinfachfrau einbringt. In diesem besonderen Jahr bleibt Simone jedoch auf dem Weingut und übernimmt da verschiedene Aufgaben rund um die Produktion und den Verkauf der Weine. In unserem Interview erzählt sie mehr über ihre Funktion bei WeinSTAMM und die Rolle eines guten Weines. Simone, wie sehen deine Aufgaben bei WeinSTAMM aus? Die sind sehr vielseitig. Im Sommer darf ich oft draussen in den Reben sein, während ich mich jetzt vor allem um den Verkauf im Laden kümmere. Aber auch bei den Dekorationen im Geschäft und der Gestaltung der Geschenksets helfe ich aktiv mit. Was gefällt dir bei deiner Arbeit bei WeinSTAMM besonders gut? Mir gefällt das breite Aufgabenfeld. An einem Tag bin ich draussen, an einem anderen Tag bin ich im Lager oder berate und verkaufe im Laden. Zudem gibt es immer Raum für das Einbringen von Ideen und Inputs. Doch wirklich das Beste ist, dass alles mit Wein zu tun hat. Gibt es auch Arbeiten, die du weniger gerne machst? Das «Stämmliputzen», also das Entfernen der Triebe, die unten am Rebstock ausschlagen, gehört nicht zu meinen Lieblingsaufgaben. Doch auch diese Arbeit ist wichtig und muss erledigt werden. Welcher ist dein Lieblingswein? Zurzeit trinke ich den 8 rot am liebsten. Seine Grundlage ist ein Pinot, den ich sowieso liebe. Die kraftvolle Eleganz, gepaart mit der Raffinesse des Merlots, finde ich einfach wunderschön. Ein Glas Wein geniesse ich am liebsten… Ganz klar zum Essen. Ein gutes Glas Wein macht ein Essen erst zum Mahl.

Daten freie Degustation

Daten freie Degustation

🍷 Freie Degustationen neu an jedem Freitag und Samstag im November und Dezember 2020🍷 Ab heute können Sie an jedem Wochenende von einem individuellen Degustationserlebnis profitieren. Besuchen Sie uns am Freitag von 16-19 Uhr oder am Samstag von 10-14 Uhr in unserem Laden und entdecken Sie unsere Spitzenweine und lassen Sie sich bezüglich der Menüwahl beraten. Zudem können Sie sich von unseren kreativen Geschenkideen inspirieren. Wir freuen uns auf Ihren Besuch! 😊

«Ich sehe mich als Allrounderin»

«Ich sehe mich als Allrounderin»

Zurzeit trifft man Andrea Waditschatka in den Reben von WeinSTAMM an. Die Juristin und angehende Anwältin unterstützt den Familienbetrieb als Verlobte von Juniorchef Markus Stamm schon seit längerer Zeit und hilft da, wo man sie braucht. Seit August ist sie nun als offizielles Teammitglied bei WeinSTAMM tätig. In ihrem Interview erzählt sie uns mehr über ihre Rolle und wann sie am liebsten ein Glas Wein trinkt. Andrea, wie sehen deine Aufgaben bei WeinSTAMM aus? Ich sehe mich als Allrounderin. Zurzeit bin ich viel in den Reben, ich unterstütze bei den Büroarbeiten, war aber auch schon im Weinkeller. Einfach überall dort, wo Not am Mann ist. Als Juristin hast du momentan ein sehr spezielles Arbeitsumfeld. Was gefällt dir daran? Wie meine Aufgaben schon zeigen, ist meine Arbeit sehr abwechslungsreich, das gefällt mir sehr gut. Da ich eigentlich ein Bürogummi bin, empfinde ich die Arbeit draussen als idealen Ausgleich und schätze sie sehr. Was machst du weniger gerne? Diesen Sommer hatten wir eine starke Wespenplage. Das Vorbereiten und Aufhängen der vielen Fallen gehörten nicht zu meinen liebsten Arbeiten. Sie waren aber natürlich nötig, um unsere Reben zu schützen. Was hat dich überrascht, als du bei WeinSTAMM angefangen hast? Als Juristin bin ich es mir gewohnt, alles schriftlich und rechtlich korrekt festzuhalten. Ich staunte darüber, wie viele Vereinbarungen im Weingut mündlich ablaufen und eingehalten werden. Ich finde auch, dass die Arbeit einen anderen Wert hat als in einem 9-to-5 Bürojob. Welcher ist dein Lieblingswein? Von unseren WeinSTAMM-Weinen habe ich den 6 weiss am liebsten – er ist rassig und hat eine feine Holunderblütennote. Ein Glas Wein geniesse ich am liebsten… Am Feierabend am Rhein oder beim Cheminée. Ich trinke gerne Wein in einer gemütlichen Atmosphäre mit guter Gesellschaft.

Reife Trauben: Saisonstart für die WeinSTAMM-Winzer

Reife Trauben: Saisonstart für die WeinSTAMM-Winzer

Die ruhige Stimmung der vorherigen Wochen und die letzten Vorbereitungsarbeiten gehören nun der Vergangenheit an: Jetzt rattert, brummt, schnippt und lacht es in den Rebbergen. Die fleissigen Helferinnen und Helfer haben mit dem Highlight des Jahres, dem «Wümmen» begonnen! Während dem über den Merlot-Trauben noch die Netze hängen, um sie, bis sie reif sind, vor Vogelangriffen zu schützen, werden andere Beeren bereits abgelesen. Am Geschmack sowie an den gemessenen Zuckerwerten und dem Säuregehalt kann erkannt werden, ob die Beeren reif sind und deren Lese beginnen kann oder ob sie noch eine Weile am Rebstock verbleiben sollten. Die kalten Nächte und die sonnigen Tage steuern zur Entwicklung des Aromas bei und verhindern das Entstehen einer zu hohen Feuchtigkeit. Ist die Schale weich und das Fruchtfleisch saftig, sind die Trauben bereit fürs «Wümme».   Die Lese: Bei WeinSTAMM Handarbeit Der Prozess des «Wümme», also der Traubenlese, wird bei WeinSTAMM von Hand erledigt. Obwohl die meisten Blüten etwa zur gleichen Zeit im Juni blühen, sind die Trauben nicht zwingend gleichzeitig reif. Die Handlese ermöglicht eine Selektion der Trauben vor Ort in den Reben, um ein möglichst homogenes Traubengut zu erhalten. Beim  «Wümmen» zeigen sich auch die Spuren der Wespenplage. Die frühreife Traubensorte Muscatin war bei den Insekten besonders beliebt und wurde praktisch weggefressen. Nichtsdestotrotz ist die Stimmung in den Reben sehr gut und auch Markus Stamm gibt zuversichtliche Prognosen ab: «Wenn der Herbst mit den warmen Tagen und den kühlen Nächten so weitergeht, dann wird das ein grandioser Jahrgang.»    

Gesucht: Filialleiter*in  Oenothek

Gesucht: Filialleiter*in Oenothek

Teilst du unsere Liebe zum Genuss? Wir suchen Verstärkung für unser Team in Form einer/eines Filialleiter*in, 60 bis 80%. Deine Aufgaben sind die Verkaufsleitung der Oenothek, die Organisation und Führung des Verkaufspersonals, die Beratung unserer Kunden in der Oenothek, die Vorbereitung und Durchführung von Messen, Events und Degustationen, das Bestell- und Rechnungswesen (Debitoren- und Kreditorenbuchhaltung) sowie die Weiterentwicklung des Verkaufs zusammen mit der Geschäftsleitung. Was du alles in deinem Rucksack brauchst und was wir uns sonst noch wünschen, siehst du hier im Stelleninserat. Wir freuen uns auf deine Bewerbungsunterlagen per Mail an markus.stamm@weinstamm.ch.  

„Mir gefällt der Pinot mit Barriquegehalt“

„Mir gefällt der Pinot mit Barriquegehalt“

Ursprünglich ist unser Mitarbeiter Tim Bürgin gelernter Koch. 2014 kam er in die Winzer-Ausbildung zu WeinSTAMM, wo er seither fester Bestandteil des Teams ist. Im Interview erzählt er uns, was ihm an seinem Beruf fasziniert und welchen Wein er gerne im Keller bunkert. Tim, warum hast du dich dazu entschieden, Winzer zu werden? Als Koch hatte ich irgendwann genug vom Stress in der Küche. Auch im Rebberg haben wir im Herbst viel zu tun. Aber es ist irgendwie angenehmer, ein positiver Stress. Und Kochen und Wein passt einfach zusammen! Nun arbeitest du bereits seit 6 Jahren WeinSTAMM – was hält dich hier? Wir geniessen ziemlich viele Freiheiten und dürfen bei Entscheidungen auch mitreden. Den Mitarbeitenden wird viel Vertrauen entgegengebracht – das schätze ich sehr. Was ist denn das Beste an deinem Job? Im Weinkeller gibt es viele Möglichkeiten, um Neues auszuprobieren. Hinzu kommt, dass ich ungemein viel lerne, wenn ich meinem Chef und Kellermeister, Markus Stamm, über die Schulter schauen darf. Er probiert gerne neue Mischungen aus – das ist spannend. Gibt es auch Schattenseiten? Es gibt Zeiten, zum Beispiel im Sommer, wo wir bei brütender Hitze wochenlang dieselben Arbeiten machen: Auslauben, jeden Tag Blätter wegrupfen. Das kann schon sehr monoton werden. Was ist denn deine liebste Jahreszeit für die Rebarbeiten? Der Winter, wenn wir die Reben zurückschneiden. Diese Arbeit bereitet mir sehr viel Freude. Kommt bei dir als Winzer eigentlich jeden Tag Wein auf den Tisch? Nein, ich trinke eigentlich nur am Wochenende. Ich habe aber schon sehr viele Flaschen zu Hause, vor allem vom Pinot Noir. Oft kauft man ja mehr, als man trinken kann. Und welches ist dein Lieblingswein? Von der Traubensorte her ist es der Pinot Noir. Von unseren Weinen mag ich 7 rot und 4 rot am liebsten. Mir gefällt der Pinot mit Barriquegehalt – die Kombination ist spannend. Wir freuen uns, engagierte Mitarbeiter wie Tim mit einer Leidenschaft für das Winzer-Handwerk bei uns im Betrieb zu haben. Sie möchten seine Lieblingsweine auch mal kosten? In unserem Webshop finden Sie den 7 rot, den 4 rot und eine grosse Auswahl weiterer Weine jetzt mit 10% Rabatt (ab 12 Flaschen).

Ungezähmte Rebe

Ungezähmte Rebe

In der Morgensonne glitzern Tautropfen auf den Gräsern. Die Luft ist frisch und rein. Eine heilsame Ruhe liegt über den kleinen Hügeln in Thayngen. Vögel zwitschern in den nahen Büschen und vor dem Gesicht der Rebleute steigen kleine Atemwölkchen auf. Ein neuer Arbeitstag in den Rebhängen von WeinSTAMM beginnt. Es ist März und die Reben müssen zurückgeschnitten werden. Weshalb? Im Gegensatz zu einem Baum hat die Rebe ein undefiniertes Wachstum. Sie liebt es zu klettern. Deshalb muss man ihr einen Rahmen vorgeben. Nur so betreibt sie keinen Wildwuchs – und das kommt auch ihr zugute. Denn so kann sie im Drahtrahmen von einer optimalen Besonnung profitieren. Auch möchte man ihr jetzt die Linie, auf der später die Trauben wachsen, vorgeben. Dann geht im Spätsommer das Auslauben einfacher von der Hand, was die Pflanzen und Beeren unter anderem vor Pilzbefall schützt. Wenn die Blätter zu dicht wachsen, erhält die Frucht zudem zu wenig Sonne oder sie wird faul, weil das Regenwasser nicht mehr abfliessen kann. Hinzu kommt, dass die hohe Luftfeuchtigkeit, die in unseren Breitengraden noch eine neuartige Erscheinung ist, das Wachstum des Falschen Mehltaus begünstigt. Um diesem Pilz keine Fläche zu geben, wird ein möglichst luftdurchlässiges Wachstum gefördert. Anbinden & Rebanlage pflegen Das schöne Wetter erfreut zwar die Gemüter der Rebleute, aber um die Reben anzubinden, wird eigentlich nasses, warmes Wetter bevorzugt. Dann biegen sich die delikaten Fruchtruten besser und brechen nicht. Fingerspitzengefühl und behutsames Vorgehen sind nun gefragt. Ein besonderes Augenmerk gilt auch hier der Nähe der Pflanzen zueinander. Der Abstand soll ein belüftetes Wachstum fördern, damit sich keine Pilzkeime bilden. Sind die Reben zurückgeschnitten und die Stauden im Laufrahmen befestigt, bleibt Zeit für Reparaturen: Drähte müssen neu gespannt werden und morsche oder schiefe Pfähle werden ersetzt oder neu verankert. Alles, was sich letzten Sommer und Herbst angestaut hat, kann nun erledigt werden. Dann endlich sind Rebe und Arbeiter bereit für das grosse Frühlingserwachen.