Gesucht: Filialleiter*in  Oenothek

Gesucht: Filialleiter*in Oenothek

Teilst du unsere Liebe zum Genuss? Wir suchen Verstärkung für unser Team in Form einer/eines Filialleiter*in, 60 bis 80%. Deine Aufgaben sind die Verkaufsleitung der Oenothek, die Organisation und Führung des Verkaufspersonals, die Beratung unserer Kunden in der Oenothek, die Vorbereitung und Durchführung von Messen, Events und Degustationen, das Bestell- und Rechnungswesen (Debitoren- und Kreditorenbuchhaltung) sowie die Weiterentwicklung des Verkaufs zusammen mit der Geschäftsleitung. Was du alles in deinem Rucksack brauchst und was wir uns sonst noch wünschen, siehst du hier im Stelleninserat. Wir freuen uns auf deine Bewerbungsunterlagen per Mail an markus.stamm@weinstamm.ch.  

„Mir gefällt der Pinot mit Barriquegehalt“

„Mir gefällt der Pinot mit Barriquegehalt“

Ursprünglich ist unser Mitarbeiter Tim Bürgin gelernter Koch. 2014 kam er in die Winzer-Ausbildung zu WeinSTAMM, wo er seither fester Bestandteil des Teams ist. Im Interview erzählt er uns, was ihm an seinem Beruf fasziniert und welchen Wein er gerne im Keller bunkert. Tim, warum hast du dich dazu entschieden, Winzer zu werden? Als Koch hatte ich irgendwann genug vom Stress in der Küche. Auch im Rebberg haben wir im Herbst viel zu tun. Aber es ist irgendwie angenehmer, ein positiver Stress. Und Kochen und Wein passt einfach zusammen! Nun arbeitest du bereits seit 6 Jahren WeinSTAMM – was hält dich hier? Wir geniessen ziemlich viele Freiheiten und dürfen bei Entscheidungen auch mitreden. Den Mitarbeitenden wird viel Vertrauen entgegengebracht – das schätze ich sehr. Was ist denn das Beste an deinem Job? Im Weinkeller gibt es viele Möglichkeiten, um Neues auszuprobieren. Hinzu kommt, dass ich ungemein viel lerne, wenn ich meinem Chef und Kellermeister, Markus Stamm, über die Schulter schauen darf. Er probiert gerne neue Mischungen aus – das ist spannend. Gibt es auch Schattenseiten? Es gibt Zeiten, zum Beispiel im Sommer, wo wir bei brütender Hitze wochenlang dieselben Arbeiten machen: Auslauben, jeden Tag Blätter wegrupfen. Das kann schon sehr monoton werden. Was ist denn deine liebste Jahreszeit für die Rebarbeiten? Der Winter, wenn wir die Reben zurückschneiden. Diese Arbeit bereitet mir sehr viel Freude. Kommt bei dir als Winzer eigentlich jeden Tag Wein auf den Tisch? Nein, ich trinke eigentlich nur am Wochenende. Ich habe aber schon sehr viele Flaschen zu Hause, vor allem vom Pinot Noir. Oft kauft man ja mehr, als man trinken kann. Und welches ist dein Lieblingswein? Von der Traubensorte her ist es der Pinot Noir. Von unseren Weinen mag ich 7 rot und 4 rot am liebsten. Mir gefällt der Pinot mit Barriquegehalt – die Kombination ist spannend. Wir freuen uns, engagierte Mitarbeiter wie Tim mit einer Leidenschaft für das Winzer-Handwerk bei uns im Betrieb zu haben. Sie möchten seine Lieblingsweine auch mal kosten? In unserem Webshop finden Sie den 7 rot, den 4 rot und eine grosse Auswahl weiterer Weine jetzt mit 10% Rabatt (ab 12 Flaschen).

Ungezähmte Rebe

Ungezähmte Rebe

In der Morgensonne glitzern Tautropfen auf den Gräsern. Die Luft ist frisch und rein. Eine heilsame Ruhe liegt über den kleinen Hügeln in Thayngen. Vögel zwitschern in den nahen Büschen und vor dem Gesicht der Rebleute steigen kleine Atemwölkchen auf. Ein neuer Arbeitstag in den Rebhängen von WeinSTAMM beginnt. Es ist März und die Reben müssen zurückgeschnitten werden. Weshalb? Im Gegensatz zu einem Baum hat die Rebe ein undefiniertes Wachstum. Sie liebt es zu klettern. Deshalb muss man ihr einen Rahmen vorgeben. Nur so betreibt sie keinen Wildwuchs – und das kommt auch ihr zugute. Denn so kann sie im Drahtrahmen von einer optimalen Besonnung profitieren. Auch möchte man ihr jetzt die Linie, auf der später die Trauben wachsen, vorgeben. Dann geht im Spätsommer das Auslauben einfacher von der Hand, was die Pflanzen und Beeren unter anderem vor Pilzbefall schützt. Wenn die Blätter zu dicht wachsen, erhält die Frucht zudem zu wenig Sonne oder sie wird faul, weil das Regenwasser nicht mehr abfliessen kann. Hinzu kommt, dass die hohe Luftfeuchtigkeit, die in unseren Breitengraden noch eine neuartige Erscheinung ist, das Wachstum des Falschen Mehltaus begünstigt. Um diesem Pilz keine Fläche zu geben, wird ein möglichst luftdurchlässiges Wachstum gefördert. Anbinden & Rebanlage pflegen Das schöne Wetter erfreut zwar die Gemüter der Rebleute, aber um die Reben anzubinden, wird eigentlich nasses, warmes Wetter bevorzugt. Dann biegen sich die delikaten Fruchtruten besser und brechen nicht. Fingerspitzengefühl und behutsames Vorgehen sind nun gefragt. Ein besonderes Augenmerk gilt auch hier der Nähe der Pflanzen zueinander. Der Abstand soll ein belüftetes Wachstum fördern, damit sich keine Pilzkeime bilden. Sind die Reben zurückgeschnitten und die Stauden im Laufrahmen befestigt, bleibt Zeit für Reparaturen: Drähte müssen neu gespannt werden und morsche oder schiefe Pfähle werden ersetzt oder neu verankert. Alles, was sich letzten Sommer und Herbst angestaut hat, kann nun erledigt werden. Dann endlich sind Rebe und Arbeiter bereit für das grosse Frühlingserwachen.